Auf dem technisch anspruchsvollen Gebiet der Betonsanierung kommen – abhängig vom jeweiligen Schadensbild und den statischen Anforderungen – unterschiedliche Verfahren und Systemlösungen zum Einsatz.
Zu den vorbereitenden Maßnahmen zählen unter anderem das Höchstdruckwasserstrahlen mit bis zu 2.000 bar, das Nassstrahlen sowie das Strahlentrosten freigelegter Bewehrungsstähle. Ziel ist es, geschädigte Betonbereiche vollständig zu entfernen, korrosionsfördernde Rückstände zu beseitigen und eine tragfähige sowie dauerhaft haftfähige Untergrundstruktur herzustellen.
Im Anschluss erfolgt die fachgerechte Reprofilierung der geschädigten Bereiche durch den Einbau von Grob- und Feinmörteln. Dabei werden sowohl die statischen Erfordernisse als auch die geometrischen Gegebenheiten des Bauteils berücksichtigt, um eine langfristige Stabilität und Dauerhaftigkeit sicherzustellen.
Abschließend werden geeignete Oberflächen- und Beschichtungssysteme aufgebracht. Je nach Beanspruchung kommen starre oder elastische Systeme zum Einsatz, die das Bauwerk nachhaltig vor Feuchtigkeit, Chloriden, Frost-Tausalz-Belastung sowie CO₂-bedingter Carbonatisierung schützen.
Ziel sämtlicher Maßnahmen ist die dauerhafte Wiederherstellung der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Schutzfunktion des Bauwerks.


